Achten Sie auf Ihre Ernährung
Zwar gibt es bis heute keine wissenschaftlichen
Belege dafür, dass bestimmte Nahrungsmittel das Auftreten einer
Migräne fördern. Urteilt man jedoch nach den Aussagen von
Migränikern, so sind einige Nahrungsmittel verdächtigt,
Migräne auslösen zu können. Wir haben Ihnen eine Liste
von Nahrungsmitteln zusammengestellt, für die eine Funktion als
Migräne-Trigger vermutet wird:
- Alkohol (besonders Rotwein)
- Käse (besonders länger gereifte Sorten)
- Kaffee
- Schokolade bzw. Kakao
- eher selten genannt: Tomaten und Zwiebeln, Spinat, Sauerkraut,
Fisch
(in Konserven), Erdbeeren, Zitrusfrüchte
Generell kann man feststellen, dass Nahrungsmittel eher selten die Auslöser einer Migräne sind. Daher sollte immer hinterfragt werden, ob eine spezielle, meist einschränkende Migräne-Diät überhaupt Sinn macht. Sicher hilfreich ist jedoch eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung. Ebenso sollten große Schwankungen des Blutzuckerspiegels vermieden werden. Das mit Hunger verbundene Absinken des Blutzuckerspiegels kann einer Migräne-Attacke Vorschub leisten.
Die Rolle des Alkohols ist ebenfalls umstritten. Viele Migränepatienten meiden Alkohol ganz. Eine kleine Anekdote dazu: Italienische Kopfschmerzforscher behaupten, dass besonders französische Rotweine Migräneattacken auslösen, während umgekehrt französische Kopfschmerzforscher italienische Weißweine beschuldigen.
Sofern man dies als Lebensmittel versteht, gehört auch Zigarettenrauch bzw. der Aufenthalt in verqualmten Räumen zu den möglichen Auslösern.